Generationenübergreifende Familienarbeit,
um Menschen spüren zu lassen:
ein liebender Gott ist für sie da.
DURCH:
| Da sein | für familiäre Lebenssituationen und Lebensbegleitung. |
| Sehen, | was sind die Bedürfnisse von Familien in veränderten Familiensituationen. |
| Hilfestellungen geben, | um Menschen in Familien das Wissen um einen liebenden Gott zu ermöglichen. |
| Helfende Angebote, | um gemeinschaftsgetragen familiäre Alltagsbegleitung zu unterstützen. |
Menschen mit ihren Bedürfnissen stehen im Mittelpunkt.
Wir nehmen die unterschiedlichsten Herausforderungen wahr und in den Blick.
Wir richten den Focus nicht nur auf junge Familien, sondern berücksichtigen das ganze Familiensystem.
Wir sind überzeugt, dass wir Menschen Angebote machen können, die ihnen entsprechen.
Als Kirche und als Glaubende sind wir sprachfähig.
Wir wollen die Menschen mit ihren Bedürfnissen sehen und unterstützen.
Wir wollen Gemeinde sein, die nahe am Leben der Menschen ist.
Wir wollen dort sein, wo Menschen auf der Suche sind.
Wir möchten Menschen erreichen mit Angeboten, die über die herkömmlichen kirchlichen Angebote hinausgehen.
Der Impuls kam aus der letzten Landesstellenplanung: Wie wollen wir Kirche sein? Die Antwort ist das Projekt generationenübergreifende Familienarbeit.
Es wurde sich ein Projekt entwickelt, das ganz unterschiedliche Perspektiven aufgreifen kann.
Ideen der eines ersten Vertiefung des Themas ergaben unterschiedliche Schwerpunkte, die in den Blick genommen wurden:
Angebotskoordination:
Es bestehen bereits eine ganze Reihe von Angeboten. Allerdings ganz oft nebeneinander. Das Diakonische Werk Feuchtwangen den Sozialatlas aufgelegt, der eine Übersicht über eine Fülle sozialer Angebote bietet.
Der Sozialrunde bringt unterschiedlichste soziale Player an einen Tisch und ist eine Grundlage für eine Vernetzung über verschiedenste Bereich. Diese bietet die Möglichkeit zu punktueller oder dauernder Zusammenarbeit mit sozialen Playern jenseits binnenkirchlicher Perspektiven.
Auch die Koordiation und das Öffentlich-machen bestehender Angebote ist perspektivisch wichtig.
Entlastungsstrukturen
Familien sind vielfach gefordert. Überlegungen, wie sie konkret unterstützt und entlastet werden können, rückten eben so in den Blick.
Gerade in unserer ländlichen Struktur ist die Frage der Mobiltät wichtig. So kamen die Ideen zu unterstützenden Angeboten. Einkaufshilfen für Senior*innen, Familienpaten oder ein Babysitterservice könnten entlastende und unterstüzende Kräfte entfalten. Eine besondere Idee: Carsharing zu etablieren: ökologisch sinnvoll und finanziell entlasten.
Begegnung und Gemeinschaft fördern
Gemeinschaft ist wichtig. Auch bei uns leiden Menschen unter fehlender Gemeinschaft. Wir wünschen uns, dass wir Begegnung zwischen Menschen - auch unterschiedlicher Generation fördern können. Ein bunter Fächer mit viele verschiedenen Möglichkeiten hat sich aufgetan. Ideen sind viele da, die neu etabliert oder vertieft werden können.
Gemeinsames Essen schafft einen Ort der Begegnung. (Mittagstisch für Senior*innen bis zum Festessen an Heilig Abend für Alleinstehende)Mit offenen und einladenden Gottesdiensten jenseits der traditionellen Gottesdiesnste wollen wir Menschen Gemeinschaft im Glauben schenken (z.B. Marktplatzgottesdienst zum Altstadtfest; go+ und weitere besondere Gottesdienste.
Als Gemeinde möchten wir mitten im Leben der Menschen da sein und neu und an ungewohnten Orten ins Gespräch kommen, vielleicht einmal ein Stand am WEihnachtsmarkt oder Zaungespräche am Bauzaun auf dem Kirchplatz. Villeicht bieten auch HObbys die Möglichkeit zur Begegnung, ein Tanznachmittag, Familienwerkeln, ...
Wertevermittlung
Zuletzt ist auch Wertevermittlung wichtig. Glauben schenkt Hoffnung und Orientierung. Genau da möchten wir weitergeben. Christliche Gemeinschaft ist eine bunte Gemeinschaft von Menschen, die mitten im Leben stehen. Als Christ*innen wissen wir um den Grund unseres Lebens. Das gibt Hoffnung und Gewissheit auch in schwierigen Situationen. Das möchten wir weitergeben. Die lebensstärkende udn lebensförderliche Dimension unseres Glaubens. In alternativen Gottesdiensten, Angebote in Kitas, für Tauf- und Konfirmandeneltern in Glaubenskursen, .... Und vielleicht manchmal nicht nur in Worten, sondern in Taten gelebter Nächstenliebe oder dem Aktionen, die der Bewahrung der Schöpfung dienen. (Reparaturcafe; Eine-Welt-Arbeit)
Erste Schritte sind mit dem Familienprojekt gegangen. Nach drei Jahre ist es ausgelaufen. Wir möchten aber dranbleiben und genau in diesen Bereichen weiterarbeiten. Als Gemeinde wollen wir für die Menschen vor Ort da sein.
Sicher kann nicht alles alles und nicht alles sofort umgesetzt werden, doch uns ist wichtig:
Wir möchten daran weiterarbeiten in kleinen und größeren Schritten mit Menschen, die Freude daran haben, die Botschaft unseres Glaubes lebensnah zu verkündigen und erlebbar machen.
Deshalb wurde die
5. Pfarrstelle Feuchtwangen als 0,5-Stelle
in der Landesstellenplanung neu errichtet.
Von Anfang an bestand das Ziel sie berufsgruppenübergreifen auszuschreiben. Je nach Besetzung wird das Stellenprofil an den Qualifikationen angepasst.
Das Profil der Stelle:
Sie ist bewusst so beschrieben, dass sie diesen Schwerpunkt hat und nicht mit weiteren Aufgaben überfrachtet wird. Deshalb ist sie auch sehr gut für eine berufgruppenübergreifende Ausschreibung geeignet.
Die Pfarrstelle Feuchtwangen V, ist bewusst als Gemeindestelle angelegt, denn die Anbindung an ein Team, der Austausch und die Zusammenarbeit sind in diesem Bereich sehr wichtig. Außerdem soll keine* ein*e Einzelplayer*in sein müssen.
Die Arbeit auf der Stelle darf auch Strahlkraft über der Kirchengemeindegrenzen hinaus entfalten und in die Gemeinden des Umlandes und des Dekantsbezirks wirken. Daher ist die Kommunikation im Pfarrkapitel und in die Gemeinde sehr wichtig.
Zielgruppenarbeit bedeutete, dass spezielle Zielgruppen in den Blick genommen werden (z.B. Junge Erwachsene, Personen im mittleren Alter, Krabbelkindereltern, Senior*innen, …). Es gibt keine Vorfestlegung auf ein bestimmte Zielgruppe. Allerdings ist klar. Es können nicht alle Zielgruppen (gleichzeitig) in den Blick genommen werden. Schwerpunktsetzungnen sind notwendig.
Offenheit für den Blick über den Tellerrand – jenseits der Kerngemeinde ist Voraussetzung. Ebenso die Freude jenseits der Kerngemeinde zu arbeiten.Kirchenferne und Menschen ohne Kirchenzugehörigkeit dürfen in den Blick kommen.
Vernetzung innerhalb des Stadt und des Lankreises ist ein wichtiger Punkt, der die Arbeit fördert. Kirchliche und nichtkirchliche Player sind im Blick.
Für Pfarrer*innen ist ein kleiner Sprengelauftrag vorgesehen, die Beteiligung an den Gottesdiensten und Kasualien.
Wir freuen uns auf einen Menschen, der*die Lust hat sich auf neue Wege einzulassen und auch mal außerhalb kirchlich ausgetretener Pfade unterwegs zu sein.
Wir freuen uns auf einen Menschen, der*die Lust hat, unsere Botschaft in die Welt zu tragen und Menschen zu gewinnen.
Unsere Kirchengemeinde Feuchtwangen
Die Kirchengemeinde:
(Klein-)Stadt und Land!
Kultur und Dorffeste!
Kleinstadt und Land prägt die Kirchengemeinde Feuchtwangen. Traditionell gehörte schon immer ein Teil des Umlands von Feuchtwangen zur Kirchengemeinde.
Etwa 5.700 sind Mitglieder der Kirchengemeinde.
Die Menschen:
Engagierte und Distanzierte, Traditionelle und Neugierige, Fromme und Fromme!
Wie überall prägt die Kirchengemeinde eine bunte Mischung von Menschen, die sich über die verschiedene Angebote freuen.
Das Team der Hauptamtlichen:
Derzeit arbeitet ein Team von vier Pfarrer*innen, dem Dekanatsjugendreferenten und dem Kantor zusammen. Wir freuen uns auf Verstärkung durch Hauptamtliche, die Freude haben, sich in das Team einzubringen.
